Papiermühle
Die Papiermühle in Thierhaupten wurde 1609 von Abt Kaspar Bschorn gebaut und bis 1803 (Säkularisation) wurde das meiste Papier im Kloster Thierhaupten beschrieben.
Betrieben wurde die Mühle bis 1847 – in diesem Jahr ist sie abgebrannt und wurde als Gips- und Lohmühle wieder aufgebaut.
Früher wurde Papier nicht aus Holz oder Zellulose, sondern aus alten Lumpen gemacht. Der Lumpensammler brachte die Lumpen in die Papiermühle, wo sie gereinigt, in kleine Stücke zerrissen und angefault wurden, bis das Gewebe weich und morsch war.
Dann kam die Lumpenmasse in das Hadernstampfwerk 
und wurde zu einer breiigen Masse zerstampft. Diese Masse kam dann in die Bütte, wurde mit Wasser verdünnt – nun konnte daraus mit speziellen Sieben Papier geschöpft werden.
Die Technik wird heute noch im Klostermühlenmuseum Thierhaupten vorgeführt und die kleinen ( ab 5 Jahren) und großen Besucher können nach Voranmeldung auch selbst Papierschöpfen.





